„Ich dachte immer, ich müsste mich einfach nur mehr anstrengen.“
Ich war immer ehrgeizig, diszipliniert und leistungsorientiert. In der Schule, im Architekturstudium, im Job – ich war jemand, der sich voll reinhängt, hohe Ansprüche an sich selbst hat und Ergebnisse liefert. Ich war sehr gut in allem, was ich tat und habe viel erreicht – aber ich war auch dauernd erschöpft und krank, fühlte mich ausgelaugt und hatte das Gefühl, nicht mit allen anderen um mich herum mithalten zu können.
Emotionales Essen als Kompensation
„Ich begann immer mehr emotional zu essen…“
Dieses permanente Leisten auf Hochtouren führte dazu, dass ich begann, meine Gefühle unbewusst zu regulieren – mit emotionalem Essen. Ich habe es damals gar nicht bewusst wahrgenommen, aber Binge Eating war mein Muster, um unangenehme Emotionen zu betäuben und mich nicht mit bestimmten Themen auseinandersetzen zu müssen – um durchzuhalten, Müdigkeit zu überbrücken, innere Leere zu füllen…
Der erste große Wendepunkt
„Und dann hat mir das Leben eine Grenze gesetzt, die ich nicht ignorieren konnte.“
Ein erster großer Wendepunkt kam, als mein damaliger Mann mir eröffnete, dass er seit Monaten eine Affäre hat und sich scheiden lassen will. Ich war am Boden zerstört. Für mich brach eine Welt – meine ganze Welt – zusammen. Doch in dieser Krise begann ich, mich selbst zu hinterfragen:
👉 Wer bin ich eigentlich jenseits meiner Leistung?
👉 Warum habe ich mich selbst (und meinen Mann) so aus den Augen verloren?
Ich begann eine Therapie, setzte mich mit meinen Mustern auseinander – und merkte, dass ich jahrelang vor meinen Gefühlen davongelaufen war. Emotionales Essen war lange mein Weg, um unangenehme Emotionen zu betäuben. Mir das bewusst zu machen, war der erste Schritt.
Neue Herausforderungen
„Ich dachte, ich hätte es verstanden. Doch dann kam die nächste Herausforderung.“
Die Therapie hat mir sehr geholfen. Ich begann, mein Leben bewusster zu gestalten – Yoga, Meditation, Persönlichkeitsentwicklung. Es ging mir eine Weile richtig gut. Ich dachte, ich hätte es verstanden. Doch dann kam die nächste Herausforderung: Kinder.
Plötzlich war ich nicht mehr nur für mich selbst und eine Partnerschaft verantwortlich, sondern für zwei kleine Menschen. Und da kam er wieder angekrochen: mein hoher Anspruch an mich selbst. Bedürfnisorientiert und liebevoll wollte ich unsere Kinder begleiten – und das habe ich auch getan – bis zur erneuten Erschöpfung.
Ich funktionierte wieder perfekt nach außen – aber innerlich fühlte ich nichts mehr, körperlich war ich erschöpft und mit dem Alltag oft überfordert. Das führte dazu, dass wir zwar auf der einen Seite ein schönes Familienleben hatten, es auf der anderen Seite aber immer wieder – insbesondere abends, wenn ich keine Kraft mehr hatte – zu Streit mit den Kindern kam. Ich schrie sie an und schämte und verurteilte mich danach so sehr dafür.
Veränderung – aber wie?
„Ich wollte mich verändern – aber ich wusste nicht wie.“
Ich tauchte weiter ein in Persönlichkeitsentwicklung, Yoga, Meditation, erste Coachings. Ich wollte mein Leben bewusster gestalten. Doch lange nutzte ich selbst diese Methoden noch aus demselben alten Muster heraus: um mich leistungsfähiger zu machen, um noch besser zu funktionieren.
Ich begann, mich intensiver mit Ayurveda, Slow Living, emotionaler Heilung und alternativen Wegen der persönlichen Entwicklung zu beschäftigen – und dennoch fühlte ich mich immer wieder wie festgefahren.
Auf Kosten meiner Gesundheit
„Auf Kosten meiner Gesundheit.“
Und je mehr Jahre vergingen, desto mehr sagte meine Seele zu meinem Körper:
👉 „Mach du mal was, auf mich hört sie nicht.“
Ich nahm jeden Infekt mit, war ständig krank, kämpfte mit immer mehr Allergien, chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, Rückenschmerzen, steifem Nacken, Müdigkeit, Ganzkörpermuskelkater, gefühlt bleischweren Armen und Beinen…
Human Design als Gamechanger
„Human Design war ein Gamechanger – doch Wissen allein verändert nichts.“
Dann stieß ich auf Human Design. Als ich zum ersten Mal mein Chart sah und verstand, was es bedeutet, eine selbstprojizierte Projektorin zu sein, ergab plötzlich so vieles Sinn:
👉 Ich war nie dafür gemacht, mit anderen „mithalten“ zu können.
Mein Energiehaushalt funktionierte völlig anders. Ich war darauf ausgelegt, wahrzunehmen, zu reflektieren, Klarheit zu bringen – nicht darauf, ständig „zu machen“.
Diese Erkenntnis war eine riesige Erleichterung. Ich begann, mein Leben nach meinem Design auszurichten – doch schnell wurde mir klar: Reines Wissen reicht nicht. Ich wusste jetzt theoretisch, was gut für mich war – doch ich fiel trotzdem immer wieder in alte Muster zurück.
Transformation auf tiefer Ebene
„Ich wollte meine Muster durchbrechen – nicht nur verstehen.“
Der Schlüssel zur Veränderung, für echten Wandel, kam durch die Into Being® Methode. Hier fand ich endlich Antworten auf die Fragen, die mich so lange begleitet hatten:
👉 Wie kann ich wirklich aus alten Konditionierungen aussteigen?
👉 Wie kann ich meine Gedanken bewusst lenken, anstatt mich von ihnen steuern zu lassen?
👉 Wie kann ich Emotionen halten, statt sie zu unterdrücken?
Ich lernte, alte Muster zu erkennen, mich daraus zu lösen und bewusster zu handeln. Ich hörte auf, gegen mich selbst zu kämpfen – und begann, mich wirklich zu verstehen.
Ich habe erkannt, dass Transformation nicht darin besteht, „besser“ zu werden – sondern dann passiert, wenn wir uns wirklich annehmen, mit allem, was ist. Dass Selbstliebe nicht bedeutet, sich einfach nur nett zuzureden, sondern milde mit uns zu sein und gleichzeitig uns radikal ehrlich zu hinterfragen. Dass wahre Freiheit entsteht, wenn wir aufhören, uns selbst zu sabotieren.
Ich habe gelernt, dass wahre Veränderung kein einmaliges Ereignis ist, sondern ein Prozess. Ein Weg, der Schicht für Schicht tiefer geht. Ich bin selbst diesen Weg gegangen – und gehe ihn immer noch. Denn Bewusstseinsevolution und emotionaler Reifeprozess hören nie auf.
Heute begleite ich andere auf genau diesem Weg: Menschen, die bereit sind, tiefer zu gehen, sich selbst wirklich zu erkennen und die Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
